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25. September 2017 20:30 Alter: 77 Tage

Kategorie: Gemeinderat, Wahlen, GV-Projekte

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Bericht des Bürgermeisters - 25. September 2017

Von: Wolfgang Reetz

Es geht um die Selbstständigkeit von Thandorf. Dafür hatten wir, wie jede andere Kommune im Land auch, bis zum Oktober eine Selbsteinschätzung auf der Grundlage des Gemeinde-Leitbildgesetzes anzufertigen.

Das haben wir getan, indem zunächst jeder aus dem Team der Gemeindevertretung seine Einschätzung erarbeitete, diese haben wir dann in einer Arbeitssitzung am 10. Juli des Jahres zusammengefügt. Im nächsten Schritt wurden die Kennzahlen des Amtes (hier geht es u.a. um Haushaltspunkte, Zuzugsraten, usw.) hinzugenommen, aus der gesamten Gemengelage entstand dann ein Punktwert. 51 Punkte sind, so das Innenministerium, der Mindestwert, der für die Zukunftsfähigkeit einer Gemeinde steht. Thandorf hat jetzt dokumentierte 73 Punkte! Noch vor wenigen Tagen versuchte der Landkreis, einzelne Punkte anders zu bewerten und die Gesamtzahl herabzusetzen: Dem habe ich mich massiv verwahrt, schließlich sei laut Gesetz eine Selbsteinschätzung gefordert worden, keine Fremdeinschätzung – und schon zweimal nicht durch den Landkreis. Heute werden wir also die Selbsteinschätzung beschließen und damit dem Ministerium, speziell dem Innenminister, sicherlich „eine große Freude“ machen. Ich gebe zu: Das Gesicht möchte ich sehen, hat er doch kaum etwas ausgelassen um uns und andere als eigenständige Gemeinde verschwinden zu lassen!

Ungeachtet dessen aber betone ich auch, dass es jetzt und in Zukunft mehr und mehr darauf ankommen wird, die interkommunale Zusammenarbeit auf der Basis der jeweiligen Eigenständigkeit auszubauen! Uralte Animositäten und Befindlichkeiten sind immer ein schlechter Ratgeber und niemand bricht sich einen Zacken aus der Krone, wenn Projekte, die im Interesse aller Gemeinden liegen, auch gemeinsam aufgegriffen werden. Da müssen wir in unserer Region noch deutlich besser werden.

Eines dieser Projekte ist das Thema Breitbandversorgung. Wie mir die Projektleiterin des Kreises auf Nachfrage am 15.09. mitteilte, sei „alles im Zeitplan wie veröffentlicht“, das klingt ja schon mal ganz gut. Das würde bedeuten, dass im März 2018 die Arbeiten zur Umsetzung beginnen, ob Thandorf dann das erste Teilgebiet wird ist damit zwar noch nicht gesagt, ist aber das Ziel. Ich werde dranbleiben.

Vergangene Woche konnte in der Presse nachgelesen werden, dass nun auch die EU mit ihrem Projekt „wifi4eu“ in die Förderstruktur eingreift. Danach werden Kosten für die Errichtung von hotspots an öffentlichen Plätzen übernommen. Folglich habe ich flugs im Amt darum nachgesucht, dass sich hier kundig gemacht wird und Mittel für unsere Gemeinde beantragt werden. Ziel ist, nach dem Gemeinschaftshaus auch auf dem Teichgelände öffentliches WLAN kostenfrei allen Einwohnern und Gästen zur Verfügung zu stellen. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen und Stück für Stück kommen wir weiter.

Am 20. Juli erlebten wir dann noch den Besuch der Bildungsministerin, unserer ehem. Landrätin Birgit Hesse. Auf Einladung Thandorfs hin war sie angereist und nahm sich zwei Stunden Zeit, um sich über den Schulstandort zu informieren und unsere Fragestellungen aufzunehmen. Schwerpunkte waren u.a. der Zustand der Sporthalle, die Problematik um die Ganztagsschule und auch die Frage nach Lösungsmöglichkeiten für einen Schullastenausgleich zwischen dem Kreis NWM und dem Schulverband Ratzeburg. Natürlich war nicht damit zu rechnen, dass nun alle Schwierigkeiten sich unverzüglich lösen, doch die Ministerin zeigte große Offenheit und vor allem: Kann zuhören. Das ist heute -leider- ja schon erwähnenswert und nicht gerade die am meisten ausgeprägte Eigenschaft von Elfenbeiturmbewohnern!

Wenig Worte will ich über die Unruhe verlieren, die derzeit um WEA auf Riepser Gemeindegebiet wieder aufgeflackert ist. Es ist altbekannt, dass es derartige Pläne gibt, die Gefahr liegt viel mehr in einem Wildwuchs nachdem die Regionalplanung ja gerichtlich gekippt worden ist. Dennoch: Hier fließt noch manches Wasser die Maurine hinunter und wir werden mitmischen, wenn es etwas mitzumischen gibt. Auch, wenn von wem auch immer fleißig Zeitungsartikel in Kopie in alle Gemeindekästen gepappt werden: Echte Ansatzpunkte auf Grundlage der sog. „faktischen Drittbetroffenheit“ gibt es noch nicht. Wir werden aber hinsehen, denn Windenergie hin, Windenergie her: Wildwuchs im Interesse von Einzelpersonen und dann eine Abschaltung von Anlagen wegen Überproduktion kann nicht das Vorgehen der Wahl sein!

Gestern nun ist auch die Bundestagswahl gelaufen, Anlass mich bei allen Wahlhelfern und bei unserem Wahlvorstand ganz herzlich zu bedanken! Als erste Gemeinde stand, mal wieder, in Thandorf das Team, darauf dürfen wir stolz sein! Besonders freut es mich, dass mit Klara Ginnuth und Nico Lafrenz zwei Youngsters mit im Team waren, genau da will ich hin: Die „neuen Erwachsenen“ mit einbinden und Verantwortung vertrauensvoll an sie übertragen. So muss jeder und jede, die das 18. Lebensjahr vollendet, mit meinem Besuch in dieser Sache rechnen – ebenso wie unsere neuen Einwohner und Einwohnerinnen; wo sonst gibt es eine so gute Gelegenheit, seine Mitbürger und Mitbürgerinnen kennen zu lernen? 16 neue Namen tauchten dieses Mal im Wählerverzeichnis auf, da „geht noch was“. Zudem unterstreicht auch das noch einmal die Zukunftsfähigkeit des Dorfes, nicht zuletzt bedeutet das einen Zuwachs von um und bei 10%!

Eine abschließende Auswertung über Wahlbeteiligung und -ergebnisse liegt noch nicht vor und kann hier entsprechend noch nicht beleuchtet werden.

Sorgen bereitet immer wieder das Baugebiet Schmiedeweg / Lunken Kamp, ursächlich sind die Telekom und der Investor. Erstere schaffen es nicht, Neuanwohner mit Kommunikationstechnik zu versorgen, zweiterer kommt seiner Pflicht nicht nach, z.B. für den Aufbau von Straßenlaternen und für die ebenfalls pflichtige Knickpflege zu sorgen. Mahnungen und Erinnerungen verhallen, wundern tut mich das allerdings nicht; schließlich ist er genau dafür weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt. Hier besteht noch Handlungsbedarf, ich bin in entsprechenden Gesprächen, immer und immer wieder.

Das wird, neben zahlreichen weiteren Inhalten, sicherlich auch Thema auf unserem jährlichen Perspektivtag sein, der für den 11. November im Kalender steht. Dann werden alle Termine und Planungen für 2018 betrachtet, entwickelt, diskutiert und vorbereitet, in der Dezembersitzung wird es darüber erste Berichte geben.

Soweit von meiner Seite, es folgen jetzt wie gewohnt die Informationen aus den Einzelressorts. 


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