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04. Dezember 2017 20:30 Alter: 7 Tage

Kategorie: Gemeinderat, Wahlen, GV-Projekte

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Bericht des Bürgermeisters - 4. Dezember 2017

Von: Wolfgang Reetz

Noch 27 Tage, dann ist auch das Jahr 2017 Geschichte, rasend schnell und, ähnlich wie jedes Jahr, plötzlich und völlig unerwartet.

Wenn wir zurück schauen auf das „Thandorf-Jahr 2017“, so haben wir wieder ein von Ereignissen durchzogenes Jahr hinter uns, auf das wir im Großen und Ganzen recht zufrieden zurückblicken können. Eine Vielzahl von Veranstaltungen, die das Dorfleben und unsere Dorfgemeinschaft prägen, Projekte, die voranschreiten oder auch abgeschlossen werden konnten, ein Umfeld, in dem es sich zu leben lohnt. Was nicht gleichzeitig bedeutet, dass die Arbeit getan ist, im Gegenteil. „Die Zukunft gehört denen, die die Möglichkeiten erkennen bevor sie offensichtlich werden“ (Oskar Wilde), und so bestand und besteht ein großer Teil der Arbeit der Gemeindevertretung darin, eben solche Möglichkeiten zu erkennen und die Wege zu einer Realisierung zu ebenen. Nicht zuletzt hat das auch dazu geführt, dass Thandorf sich über die Selbsteinschätzung der Gemeinden gem. Gemeindeleitbildgesetz als „zukunftsfähig“ präsentieren kann! Thandorf ist präsent, Thandorf hat weit über die Dorfgrenzen hinaus einen Namen, Thandorf hat eine Stimme, die auf vielen Ebenen gehört wird. So wird der Grundsatz „gestalten statt verwalten“ für uns auch 2018 weiterhin eine wichtige Handlungsnorm sein.

Eine Grundlage dafür war wieder der ganztägige jährliche Perspektivtag, der diesmal am 11. November stattfand. Von Pflege und Ausbau des Gemeinschaftshauses über Baumfällungen bis Sicherungsmaßnahmen für die Bushaltestelle wurden zahlreiche Themen diskutiert, aber auch Infrastrukturmaßnahmen wie die Verbesserung der Gehwege und so manches Zukunftsprojekt waren Themen. Dazu gehörten u.a. Parkmöglichkeiten am Teich (durchaus auch für 3 - 4 mit Wohnmobilen anreisende Gäste des Dorfes), sowie Chancen einer E-Mobil-Ladestation und das EU-Projekt „wifi4eu“. Ganz nebenbei wurden alle gemeindlichen Termine für 2018 festgelegt, diese sind über die Homepage einzusehen. Es waren teils sehr leidenschaftliche Diskussionen, die dennoch zu jeder Zeit fair geführt wurden wie weit auch immer die Sichtweisen zunächst auseinander lagen. Genau das zeichnet letztlich eine zielgerichtete Diskussionskultur aus, aus dem Diskurs entstehen Lösungen und daraus dann gemeinsames Handeln: So macht Arbeit für das Dorf Spaß und so, meine Damen und Herren in Berlin, geht das! Die Tagung wurde, wie es inzwischen Tradition ist, schließlich mit einem gemeinsamen Abendessen zusammen mit den Partnerinnen beendet – die Arbeit daraus aber fängt genau jetzt an.

Immer mal wieder bissen wir uns aber auch 2017 fast die Zähne aus an dem Grundsatz, wonach Bürokratie die Kunst ist, das Mögliche unmöglich zu machen! Das scheint in unserer Welt zwischenzeitlich schon ein Naturgesetz zu werden, gruselig was es da zu erleben gibt und man wundert sich nicht mehr darüber, dass in diesem Lande kaum mal mehr irgendetwas fertig wird. Ihr Meisterstück gibt in dieser Disziplin auch immer wieder unsere Kreisverwaltung ab, nur in einem Punkt sind sie, was das betrifft, ebenfalls Opfer: Die bürokratischen Hürden aus Berlin, mit denen die Breitbandkoordinatoren des Kreises nahezu täglich bei der Umsetzung des Breitbandausbaus zu kämpfen haben, lassen einen wirklich dem Wahnsinn näher rücken. Das Großprojekt liegt, das betone ich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich, trotz aller Widrigkeiten derzeit absolut im Zeitplan! Alle anderslautenden Parolen, die hier und da zu hören sind, sind schlichtweg falsch und zeugen von umfassendem, ja teilweise schon vorsätzlichem Nichtwissen!

Wo ich gerade über Dinge spreche, die zum Himmel stinken, so muss an dieser Stelle auch das Abwasserproblem noch einmal genannt werden, mit dem Thandorf und viele Nachbargemeinden vor zwei Wochen zu kämpfen hatten. Elf Tage lang mühte sich der Zweckverband, die Ursache für das nicht Abfließen des Schmutzwassers zu finden und zu beheben, das erklärt die vielen Abpumpwagen, die zu der Zeit alle paar Stunden im Ort standen. Jetzt ist das Problem gelöst, in der regionalen Presse vom 24. November können die Details nachgelesen werden.

Dafür sorgen nun die TKU`s, die Telekommunikationsunternehmen, für Ärger und vor allem viel Arbeit. Seit Monaten liegt die Netzversorgung für die Mobiltelefonie am Boden, Thandorf wurde mal eben nahezu abgekoppelt! Man stelle sich vor: Eine bestehende Netzversorgung wird eingestellt und Bürger, die im Vertrauen auf die Versorgung ihre Verträge mit dem jeweiligen TKU abgeschlossen haben, müssen zum Telefonieren auf den Riepser Berg fahren! Zur Verdeutlichung: Wir reden hier nicht über Internet, LTE und 5G, wir reden über einfaches, simples Telefonieren! Wer Bereitschaftsdienst hat, kann das Haus nicht mehr verlassen, wer Notdienst hat muss neben dem Festnetztelefon sitzen bleiben: Deutschland 2017! Unglaublich. Schriftwechsel, ungezählte Telefonate mit gefühlt tagelangen Warteschleifen, nicht getätigte Rückrufe der TKU, unbeantwortete Mails: Das ist gerade die Alltagsarbeit bei mir auf dem Schreibtisch. Telefonica (o2) ließ dann wissen, dass der Funkmast in Schlagsdorf auf LTE umgerüstet und 2G, also Telefonie, abgebaut worden sei. Thandorf liege nun leider am Rande des Wirkungskreises der nächsten Sender, das sei bedauerlich. Fertig waren die, man „wolle sich aber nochmal melden“. Natürlich kam der Rückruf nie – nun gut, wie auch ohne Netz. Nicht besser die Telekom: Seit Monaten schafft das Unternehmen es nicht, die erneuerte Repeaterantenne an die Elektronik anzuschließen – auch hier Funkstille. Nur wenn der Luftdruck günstig ist, nur wenn die Blätter von den Bäumen sind, dann gibt es eine kleine Chance ein Telefonat zu führen. Über vodafone müssen wir dabei gar nicht erst reden: Dort weigert man sich seit 2009, Thandorf mit Netz zu versorgen. Wir werden weiter an dieser Problematik arbeiten und bitten gleichzeitig dringlich alle Einwohner und Einwohnerinnen: Macht Krach bei eurem TKU, immer und immer wieder, nehmt das nicht einfach hin!

Und noch einen Aufruf möchte ich an dieser Stelle starten: Jeder kann auf der Homepage nachlesen, mit welchen Geschwindigkeiten manche Kraftfahrzeugführer, männlich wie weiblich, durch den Ort fliegen. Ja, es ist deutlich besser geworden, die mahnende Anzeige des Messgerätes und unsere Schräggatter haben dazu unzweifelhaft beigetragen. Doch es ist noch weit weg von gut, insbesondere im Hinblick auf die Spitzen! Ich möchte hier nicht darüber spekulieren, was in den Hirnen dieser Fahrer und Fahrerinnen vorgeht, die mit um die 90 km/h ins und durchs Dorf fliegen. Viel jedenfalls kann es nicht sein. Wünschenswert wäre, dass für eine lebhafte Diskussion und Bewertung möglichst viele ihren Kommentar dazu auf der Homepage abgeben! Vielleicht, und die Hoffnung stirbt ja nun mal bekanntlich zuletzt, erreicht man ja doch noch den einen oder anderen in seiner einzigen Hirnzelle, bevor es zu spät ist.

Zwei Dinge nun zum guten Abschluss meines Berichtes:

In Kürze werden hier im DGH eine Leinwand und ein Beamer fest installiert, damit erweitern wir die Attraktivität und die Nutzungsmöglichkeiten für das Gemeinschaftshaus. Ob Bildvortrag bei einem Geburtstag, Besprechung, Tagung oder vielleicht auch mal ein Film- oder Sportabend für die Einwohner und Einwohnerinnen: Vieles mehr wird dann möglich sein.

Jetzt nun ist der Zeitpunkt gekommen, allen Einwohnerinnen und Einwohnern, die sich auch dieses Jahr wieder in beispielhafter Weise und mit hohem Zeitaufwand für das Dorf, die Dorfgemeinschaft und die Attraktivität des Dorfes engagiert haben, meinen Dank auszusprechen! Ohne euch, die ihr da und dabei seid, die ihr euch einbringt und auf eure Freizeit verzichtet um unser aller Lebensumfeld zu erhalten und zu gestalten, ohne euch wäre Thandorf nicht Thandorf. Euch, den Teamkollegen aus der Gemeindevertretung und euch, den engagierten Einwohnerinnen und Einwohnern, meinen und den ganz herzlichen Dank aller! Sie namentlich aufzuzählen wäre eine ansehnliche Liste mit dem Risiko, jemanden auszulassen. Deshalb: Danke an euch, die ihr dabei gewesen seid! Wir alle, das Dorf, brauchen euch auch 2018, lasst uns auf diesem Weg zusammen weiter gehen und wirken!

Soweit von meiner Seite, es folgen jetzt wie gewohnt die Informationen aus den Einzelressorts.


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