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27. März 2017 20:30 Alter: 92 Tage

Kategorie: Gemeinderat, Wahlen, GV-Projekte

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Bericht des Bürgermeisters - 27. März 2017

Von: Wolfgang Reetz

Gefühlt ist es schon wieder ewig her: Das Postleitzahlfest am 19.2.17, mit dem das Dorf einmal mehr für Aufsehen sorgte.

Etwas über 100 Gäste konnten wir begrüßen, unter denen leider kaum Bürger aus den Nachbargemeinden, mit einer Ausnahme trotz persönlicher Einladung kein Amtskollege aus den 19217-er Gemeinden und auch kein Mitarbeiter unseres Amtes waren. Ein toller Erfolg, der vorrangig dem Cheforganisator Hans Vogt zu verdanken war, sowie auch Olivia Althaus-Apmann und den weiteren vielen helfenden Händen aus der Gemeinde. Ihnen möchte ich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich danken! „Der Renner“ war an dem Nachmittag die Thandorf-Briefmarke, über das Kontingent hinaus mussten noch einmal 500 Stück nachgeordert werden, die an diesem 19. Februar bestellt worden sind. Damit ist es auch Schluss, mit der Gesamtauflage von 1.300 Stück bleibt der Raritätscharakter erhalten. Erst am 19.2.2117, also in einem Jahrhundert, kann es das nächste PLZ-Fest geben – sicherlich aber nicht mit uns.    

Kurz darauf erlebten wir am 1. März die Einwohnerversammlung zur Halbzeit der Wahlperiode. 28 Einwohner wollten wissen, was in den vergangenen zwei Jahren angeschoben und umgesetzt wurde und was für die kommenden zwei Jahre geplant ist. Das entspricht rund 20% der Einwohner und Einwohnerinnen, da hätten wir uns natürlich ein wenig mehr Zulauf - auch aus Schlagsülsdorf, das mit nur einer Einwohnerin vertreten war- gewünscht. Dennoch lohnte sich der Abend, es war eine angenehme Veranstaltung. Wer interessiert ist und informiert werden wollte, hatte da die Chance. Auf die dort berichteten Inhalte und Planungen wird deshalb hier auch nicht weiter eingegangen.     

Noch immer im Landkreis vor sich hin „reift“ das Verwaltungsverfahren zur Nutzungsgenehmigung für die Schräggatter am nördlichen und südlichen Ortseingang, wir werden nun wohl die Untätigkeit (seit Oktober 2016) dieser Behörde als Zustimmung auslegen – und bauen; mal sehen, was dann passiert. Unabhängig von diesem Missstand, der ja viele Bereiche umfasst und allerorten für Verärgerung und Unverständnis sorgt, wünschen wir der schwer erkrankten Landrätin Kerstin Weiß an dieser Stelle alles Gute und eine baldige Genesung – schließlich hat das eine mit dem anderen nichts zu tun!

Erneut Diskussionen gab und gibt es wieder mit dem Amt für das Biosphärenreservat, im aktuellen Fall ging es um einen vorgeblichen Heckenschnitt einer geschützten Feldhecke. Nachdem wir der unter Androhung einer Ordnungswidrigkeitenanzeige auferlegten Zwangsauflage einer Ersatzpflanzung widersprochen haben, drohten nun Anzeigen und Gegeanzeigen - und dass unter wechselseitig äußerst schwieriger Beweislage. Heute Vormittag nun kam es in einem Vier-Augen-Gespräch doch noch zu einer Einigung: Der geschützte Bereich ist nun erkennbar festgelegt, auf OWI-Verfahren und Ersatzpflanzung wird verzichtet. Sicherlich ein Kompromiss mit Beigeschmack, doch in diesem Fall allemal besser als Beweisverfahren und Prozessrisiko.    

Nach interner Prüfung abgelehnt haben wir auch die Nachfrage der Amtsverwaltung, ob Thandorf nicht (als letzte Gemeinde des Amtsbereiches) auch eine Sondernutzungs- und Sondernutzungsgebührensatzung haben wolle. Sie regelt, welche Plakate im Dorf und wo aufgehängt werden dürfen. Wir haben erneut davon Abstand genommen, weil a) die Plakatwerbung kein unzumutbares Maß angenommen hat und b) wir nicht noch eine Satzung und damit bürokratisches Machwerk haben wollen. Ändert sich das Werbeverhalten, können wir immer noch nachlegen, derzeit aber nicht. 

Mit Freude haben wir dagegen zur Kenntnis genommen, dass die K5 zwischen Utecht und Thandorf nun in absehbarer Zeit saniert werden wird. Ein erstes Abstimmungsgespräch hat bereits stattgefunden, der genaue Zeitpunkt steht per heute aber noch nicht fest. Fest aber steht: Es wird für die Bauzeit eine Vollsperrung geben, da mit einem „Komplettfertiger“ (der in einem Arbeitsgang die gesamte Fahrbahnbreite saniert) gearbeitet werden wird. Über unsere Homepage werden wir über den jeweils aktuellen Stand informieren.

Unser Hauptamtsleiter Bernd Karnatz kennt es schon: Wenn es um Wahlen geht, ist Thandorf zumeist die erste Gemeinde, die ein komplettes Team melden kann. So auch dieses Mal: Das Team für den 24. September steht, ein diesmal (im Durchschnitt) sehr junges Team durch die beiden Jugendlichen aus der Gemeinde, die nun mit dem 18. Geburtstag Erwachsene geworden sind und sogleich in die Verantwortung eingebunden werden sollen, wartet auf seinen Einsatz.   

Wer die Presse verfolgt hat, weiß, daß derzeit eine umfassende Diskussion zur freiwilligen Fusion von Gemeinden geführt wird. Fast täglich sind entsprechende Presseberichte zu lesen. Alle Gemeinden sind verpflichtet, über einen Kriterienkatalog, der auf dem gesetzlichen Gemeindeleitbild fußt, ihre Zukunftsfähigkeit zu prüfen. Dabei kommt es nicht mehr vorrangig auf die Einwohnerzahl von „>500“ an (nochmal wollte man wohl in Greifswald nicht verlieren….) und es gilt - garantiert ist das aber nur bis 2019 - das unbedingte Prinzip der Freiwilligkeit. Auch wir werden den Katalog bearbeiten und entscheiden müssen. Unterstützt wird der Prozess von zwei vom Kreis gestellten unabhängigen Beratern, die derzeit durch die Ämter und Kommunen reisen und ergebnisoffen (also weder Ziel noch Auftrag haben, Fusionen auf Biegen und Brechen zu empfehlen) die entsprechenden Gespräche führen.
Wir bleiben trotz allem dabei: Der Erhalt der Selbstständigkeit von Thandorf ist für uns unverändert erklärtes Ziel und wir gehen davon aus, unsere Zukunftsfähigkeit in diesem standardisierten Pflichtverfahren auch nachweisen zu können.    

Das und die Umsetzung der Breitbandversorgung werden in der nächsten Zeit die komplexesten Aufgaben sein, derer sich mit viel Zeiteinsatz, Sitzungen und Besprechungen an den unterschiedlichsten Orten zu widmen ist.

Abschließend noch ein Appell: Im letzten Sommer brachten die Blumen an den Laternen viel Freude bei Einwohnern und Gästen. Einige Laternen sind noch immer „Patenlos“ - ich würde mich freuen, wenn wir in diesen Sommer diese Lücken noch füllen könnten.

Soweit von meiner Seite, es folgen jetzt wie gewohnt die Informationen aus den Einzelressorts.   


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