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Fertig!

Neuer Fußweg in der gesamten Ortslage

Es war turbulent - und  es konnte nur gelingen, weil alle Beteiligten an einem Strang zogen!  

In schwindelerregendem Tempo des polnischen Bautrupps zogen sich die Erdarbeiten im Zusammenhang mit dem Breitbandausbau durch das Dorf, so schnell ist wohl noch nie ein so langes Kabel verlegt worden. Vor allem: Wenn 10 Mann vor Ort waren, haben auch 10 Mann gearbeitet - man vergleiche das mal mit Baustellen auf deutschen Autobahnen!

Steine müssen her!

Nachdem wir uns in der Gemeindevertretung blitzschnell entschieden hatten, die Chance beim Schopfe zu packen und im gleichen Atemzug mit dem Breitbandausbau den Fußweg auf ganzer Breite zu erneuern, begann der Kraftakt. Pallettenweise Steine von einem Tag zum anderen, messen und skizzieren der Verlegewege, abklären der Lieferungen und Abstellplätze, Verhandlungen mit der ausführenden Firma zum einen und der im Hintergrund wirkenden Projektfirma zum anderen, Koordinierung über den Breitbandbeauftragten der Ämter, Ausstellen der Aufträge, Entsorgung der alten Platten durch den Amtsbauhof: Alles musste Zug um Zug gehen, mehrmals von einem Tag zum nächsten. Ein Drahtseilakt.

Rainer Ginnuth vor Ort auf der Baustelle, ihm gebührt unser aller Dank an vorderster Stelle. Aber auch der Amtshof mit Michael Jürß sprungbereit, Klaus Lafrenz und Ralph Jennes wenn Steine innerhalb einer Stunde von A nach B gebracht werden mussten, Ina Hennicke beim Zusammenstellen der Altplatten auf dem Rondell, ich selbst in Dauertelefonaten und Gesprächen: Über Stunden beschäftigte uns jeden und wirklich jeden Tag das Thema, und das über mehrere Wochen.

Was unmöglich erschien, wurde geschafft: Der Fußweg ist in der gesamten Ortslage fertig! Was für ein Bild.

Steine müssen weg!

Noch liegen die Altplatten auf Paletten im Dorf bzw. in Kürze auf dem Rondell am Briefkasten. Wer immer Bedarf hat, er nehme sich! Nur die Paletten, die müssen zurück, denn auf ihnen liegt ein Pfand, das die Gemeinde sonst verlöre. 

Natürlich wird hier und da die Frage aufgeworfen, wie dieser neue Weg zu finanzieren war. Die Antwort: Eigentlich gar nicht. Dennoch aber: Das Projekt des Breitbandausbaus bot die einmalige Chance, jetzt und sofort Nägel mit Köpfen zu machen, was ansonsten in fünfzehn Jahren noch nicht umsetzbar gewesen wäre. Mut zur Entscheidung und Mithilfe aller Beteiligten über alle Ebenen, so ging es und so war es vernünftig. Schließlich würde man dem Verfall des eigenen Grundstückes ja auch nicht zusehen, wenn es  plötzlich eine solche Gestaltungschance gäbe - und Thandorf ist irgendwie ja unser aller Grundstück! 

Genießt nun den neuen Weg, wir sind stolz darauf es für unser Dorf geschafft zu haben.  

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