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Wenn Frust zu Beleidigungen führt

Gemeindevertretung Thandorf im Fokus von Angriffen

 

Manche Menschen haben einfach zu viel Zeit, wenngleich die Gründe dafür ganz unterschiedlich sind. Manche, weil sie nach getanem Lebenswerk verdienter Maßen das Leben genießend in den Tag schauen, andere weil ihnen jeder Ansatz einer zufriedenstellenden Beschäftigung fehlt, wieder andere weil sie mit sich und ihrem Leben unzufrieden sind und ihren Frust darüber zum Selbstschutz anderen in die Schuhe schieben.

Zu letzterer Spezies ist wohl ein Mitmensch zu zählen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat und der seine Befriedigung darin findet, in gewissen Zeitabständen den gewählten Bürgermeister -und darüber indirekt auch die gesamte  Gemeindevertretung und die Wähler und Wählerinnen- zu beleidigen und in den Schmutz zu ziehen.

Dabei legt dieser Mitmensch eine beachtliche Kreativität an den Tag und scheut kaum Kosten und Aufwand für sein Tun. Sorgfältig werden Bilder aus der Zeitung ausgeschnitten, auf eine Postkarte geklebt und mit -dann allerdings wiederum einfallslosen- Text ausgestattet, um das Werk dann auch noch zum Briefkasten zu bringen. Dieser Aufwand verdient Anerkennung, und zeigt gleichzeitig das ganze beklagenswerte Frustpotenzial dieses Mitmenschen auf.

„Eklige Westratte, verpiss dich aus unserem Dorf!“

Es steht zu vermuten, dass der Mitmensch Thandorf als sein Dorf versteht, quasi als sein und das eines weiteren Menschen Eigentum. Was weiterhin vermuten lässt, dass dieser Mensch hier lebt oder hier gelebt hat, nun aber „sein“ Dorf als verloren empfindet. Und das seit über 30 Jahren! Dreißig Jahre Frust: Da kann man schon mal nach Schuldigen suchen, anders ist das ganz bestimmt nicht auszuhalten. Die Wortwahl soll hier mal unkommentiert bleiben, sie ist es nicht wert näher darauf einzugehen.

Erfüllung eines Straftatbestandes

Einerseits ringt einem die phantasielose Formulierung nur ein Lächeln ab, andererseits erfüllen die Botschaften jedoch einen Straftatbestand nach §185 StGB, zumal auch Unterschriftsfälschungen vorangegangener Aktivitäten noch hinzukommen (§267 StGB). Irgendwann ist mit dem Lächeln Schluss, deshalb haben wir die Vorfälle jetzt zur Anzeige gebracht, zumal hier gewählte Amtsträger einer selbständigen Gemeinde angegriffen werden – und da hört auch für Ermittlungsbehörden der Spaß auf. Zudem gibt es hinreichend Hinweise auf den Versender, die hier aufgrund der laufenden Ermittlungen natürlich nicht preisgegeben werden.    

Dem Mitmenschen seien zwei Botschaften auf den Weg gegeben: Erstens wird der Forderung nicht nachgegeben werden, zweitens könnte man -mit Mut statt Feigheit- über die dahinter liegenden Gründe sprechen.

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