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Bericht des Bürgermeisters - 14. März 2016

Im Oktober 2015 haben wir im Rahmen des Perspektivtages entschieden, dass wir der Papierflut Einhalt gebieten wollen und damit im Amtsbereich eine Vorreiterrolle einnehmen.

Wir erleben heute eine Premiere, die - das haben Premieren so an sich -  sicherlich noch etwas „hakelig“ laufen wird. Zum ersten Mal arbeiten wir deshalb heute mit Unterlagen, die online zur Verfügung gestellt wurden und verhindern damit, dass stapelweise Seiten nur für den Zweck der Sitzungsdurchführung ausgedruckt, kopiert, zugeordnet, eingetütet und mit Porto 7-fach verschickt  werden. Heute müssen wir noch mit über Download gezogenen Daten arbeiten, doch alsbald -sollte die Telekom es jemals schaffen den Anschluss zu installieren- greifen wir direkt hier und für die Sitzung über das Amtssystem auf die Unterlagen zu.

Gleichzeitig werden wir dann, ebenfalls als erste Gemeinde im Amtsbereich, hier einen Hotspot einrichten können und damit einen weiteren Schritt in Richtung Modernisierung der Kommunikationsmedien im Ort gegangen sein. In diesem Zusammenhang spielt natürlich die Breitbandversorgung eine bedeutende Rolle. Auch hier sind wir einen großen Schritt weiter gekommen, nachdem Thandorf über das Breitbandkompetenzzentrum und den LK-NWM am 30. Januar in Berlin den Förderantrag zum Ausbau der Internetversorgung gestellt hat. Wir rechnen damit ca. Mitte April einen positiven Bescheid zu erhalten, dann gilt es die Möglichkeiten der Umsetzung in Zusammenarbeit mit allen Ebenen und den Nachbargemeinden zu diskutieren und aufzugreifen. Ziel ist, noch vor Ablauf des Zieldatums der Bundesregierung (2018) alle Haushalte in Thandorf mit 50+ Mbit versorgen zu können!

Noch ein Thema aus dem Bereich der Kommunikation hat uns beschäftigt: Die „Bodenleitung“ nach Schlagsülsdorf. Wie bekannt, bemühten das Amt und wir uns über Monate, die Telekom zu einer Reparatur zu bewegen, erst, als unser Pressebeitrag und daraus entstanden der NDR-MV sich einklinkten, passierte dann tatsächlich etwas. Mit wilden Vorwürfen wie „Sie können doch die Telekom nicht in der Öffentlichkeit lächerlich machen!“ (wofür sie ja selber sorgt….) reagierte das Unternehmen auf den Weg in die Öffentlichkeit – letztlich aber war es genau das, was die Magenta-Ritter dann doch zu einer Reparatur bewog. Heute ist die Sache erledigt - zumindest bis die auf Anordnung der Biosphäre verbliebenen Bäume über unzulässiges Wachstum neue Störungen verursachen.

Weniger voran geht es mit der Straßeninstandsetzung der K5. Nahezu wöchentlich mahnen wir und mahnt das Amt beim Baulastträger, dem Landkreis, die Umsetzung an, außer „Ja, wir kümmern uns!“ kommt dennoch keine Resonanz. Sie können sicher sein, dass wir massiv an der Sache dran bleiben, dieses Thema gehört zu den unerfreulichsten des letzten halben Jahres und ich fürchte, dass wird er auch noch eine Weile bleiben. 

In weiterer Diskussion sind wir auch hinsichtlich der auf dem Perspektivtag beschlossenen Geschwindigkeit reduzierenden Maßnahme einer optischen Fahrbahnverengung am nördlichen und südlichen Ortseingang. Hier wird seitens des Kreises ein Gefahrenpotenzial verneint, das wir jedoch insbesondere (aber nicht nur) angesichts der Neubauten Schmiedeweg / Lunken Kamp deutlich sehen und das sich aus der Auswertung der Geschwindigkeitsmessungen auch nachweisen lässt. Mit Hilfe des Bauamtes, das uns in diesem wie auch dem Punkt der Instandhaltung engagiert unterstützt und dem, namentlich Dirk Groth, unser Dank dafür gilt, werden wir uns weiter für eine zeitnahe Realisierung stark machen.

Voran geht es mit unseren beiden Baugebieten, zum einen am Schmiedeweg, zum anderen am ehemaligen Ausbau. Dort gab es erhebliche Probleme mit Wasser, wodurch sich die Erschließung verzögerte, zudem ist der Verkauf des Gemeindeanteils noch nicht grundbuchlich abgeschlossen. Beides führte dazu, dass noch keine Kaufverträge mit den Interessenten abgeschlossen werden konnten, dies ist nun lt. WGR für  Anfang / Mitte April vorgesehen.
Im Gebiet Schmiedeweg sind erste Grundstücke verkauft und wir freuen uns, erste neue Miteinwohner mit ihren Kindern begrüßen zu können. Im nichtöffentlichen Teil werden wir uns später noch mit Abweichungsanträgen zur OGS auseinandersetzen müssen. Dabei können Sie sicher sein, dass wir einerseits mit Augenmaß und Flexibilität auch im Sinne der Bauherren entscheiden, andererseits aber einer Aushöhlung der Gestaltungssatzung, die aus gutem Grund so eng ist wie sie ist, deutlich vorbeugen werden.

Für Verstimmung sorgte in den letzten Wochen die Entleerung der Restmülltonnen im Ort, die sich mehrfach deutlich gegenüber dem Leerungsplan verschob. Auf die Aufforderung von mir, diesen Missstand abzustellen, hat am letzten Montag das Entsorgungsunternehmen Besserung fest zugesagt.

Neu ist die Möglichkeit für Einwohner, ihren Grünschnitt ortsnah zu entsorgen. Wie auf der Homepage und über Aushang bereits bekannt gegeben, können ab jetzt und ganzjährig Einwohner kostenlos ihren Grünschnitt beim Verwertungsunternehmen Langbehn in Schlagresdorf abgeben.

Zu guter Letzt gilt es noch einen besonderen Dank zu sagen, er gilt den Kindern des Ortes und hier ganz besonders Ole Timke. Nachdem die Kinder engagiert über ihre neuen Spielgeräte abgestimmt haben (und wir natürlich entsprechend des Votums handeln werden), hat Ole sich entschlossen, sein Kinderhaus für den Spielplatz zu spenden und damit auch anderen Kindern zugänglich zu machen. Eine tolle Geste eines Kindes, wie ich meine, die besondere Erwähnung und besonderen Dank verdient!   


Genug nun meiner Worte, jetzt geht es noch in die weiteren Ressorts

 

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