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Natürlich sollen auch Berichte "aus der Nachbarschaft" hier zu finden sein (siehe rechts).

Außerdem ist hier der Platz für all die Dinge, die man heutzutage in den Medien finden kann, und die zwar nicht in Thandorf passieren, aber dennoch auch für das Leben hier eine Bedeutung haben. Oder die einfach mal bemerkenswert sind, weil amüsant, kurios, drollig oder originell.

Sie haben ein solches Fundstück? Dann ab damit an die Redaktion!

 

Neues aus und um Thandorf

Bericht des Bürgermeisters - 22. Juni 2015

Ein wunderschönes kleines, beschauliches, sympathisches und fast schon etwas verschlafenes Dorf: So wird Thandorf derzeit von außen empfunden und beschrieben.

Eine Oase, in die man gerne kommt, das seine Gäste -wie z.B. Schulklassen und Familien am Teich- gerne willkommen heißt, das durch eine Vielfalt an Aktivitäten anlockt, wo sich Kinder wohl fühlen und wo man sich gerne aufhält. Schön, wenn das Dorf so wahrgenommen wird, so soll es sein.

Die Arbeit aber lauert im Hintergrund, und so bot das zurückliegende Quartal wieder einiges an Abwechslungen und auch Überraschungen aller Couleur. 

Ich beginne mit der zum 01.09.2015 in Kraft tretenden Neubezeichnung von Straßen und Hausnummer. In den nächsten Wochen werden alle Einwohner/innen über die Meldestelle informiert und zur Änderung ihrer Ausweise unmittelbar nach dem 01.09.2015 aufgefordert. Dafür muss nicht jeder einzeln nach Rehna fahren, das Amt ermöglicht uns auf unsere Bitte hin eine „Sammelbearbeitung“. Sprich: Man kann mehrere Ausweise (z.B. von Nachbarn) mitnehmen, die dann en bloc geändert werden. Falls gewünscht, werden wir als Service anbieten in einer Sprechstunde die Ausweise abzugeben, wir lassen sie in Rehna ändern und geben sie am Abend desselben Tages zu einer festen Zeit zurück. Mehr Service, denke ich, geht nicht. Die neuen Straßenschilder übrigens werden in der letzten August-Woche aufgebaut.

Viel mehr Kopfzerbrechen bereitet mir und uns der Landkreis, der immer noch nicht verstanden hat, dass er Dienstleister ist und fernab der Erkenntnis lebt,  dass die Gemeinden es sind, die ihn und jeden einzelnen MA dort finanzieren. Würden wir den Kreis nach Leistung und Engagement bezahlen, es gäbe ihn schon länger nicht mehr, er wäre verhungert. Die Kunst-Scheune, die Instandhaltung der Straßen, Baugenehmigungen bzw. -verhinderungen, der Ablauf am Teich, die Liste ließe sich lange fortsetzen. Die Krone setzte nun vor 10 Tagen die dem Kreis unterstehende Einsatzleitstelle der Feuerwehren auf! Sie schaffte es vom 22.01.2015 bis heute nicht, die Alarmausrückeordnung zu aktualisieren – mit gravierenden Folgen im Falle des brennenden Fahrzeuges am 12.06.2015. Fehlerhafte Alarmschleifen waren ursächlich für eine Überland-Orientierungsfahrt unseres Einsatzfahrzeuges. Eine Pflichtvergessenheit und Gleichgültigkeit, die nur als grobe Fahrlässigkeit und billigende Inkaufnahme der Gefährdung von Menschenleben zu bezeichnen ist. In einem „freundlichen“ Schreiben habe ich jetzt um Vollzugsmeldung der Aktualisierung bis 22.06.2015 gebeten, danach werden entsprechende Beschwerden und Mittel gegen die säumigen Stellen veranlasst.  

Weitaus erfreulicher dagegen der von Jörg Timke einberufene „InfoAbend der Feuerwehr“, an dem nicht nur zahlreiche Einwohner teilnahmen, sondern auch Kameraden der FFW Schlagsdorf. Vielen Dank an Jörg, der sich hoch engagiert um unsere Löschgruppe bemüht und kümmert. Noch einmal: Die Standortsicherung war und ist -aller anderslautender Latrinenparolen zum Trotz- unser erklärtes und festes Ziel, zu dem Jörg Eckpfeiler setzen konnte und ich bin optimistisch, dass die Bemühungen von Erfolg gekrönt sein werden. 

Im gleichen Atemzug sei nochmaliger Dank an Jörg und seine Frau Anja ausgesprochen, sie ermöglichten durch ihr Engagement das diesjährige Frühjahresfeuer, bei dem viele Einwohner und viele Gäste einen tollen Abend verlebten und die FFW Schlagsdorf sich gekonnt um die Absicherung kümmerte.

Anders als gehofft haben wir nun dieses Jahr doch noch einen „Wahlsonntag“ in Form eines Volksentscheids zur Gerichtsreform, der 06.09.2015 ist dafür vom Land angesetzt worden. Nun gibt es, weitgehend unbekannt, ein so genanntes „Standarderprobungsgesetz“, das ein Abweichen von Standards auf Antrag zulässt und dem Bürokratieabbau dienen soll. 2010 verabschiedet gilt es zunächst bis 31.12.2015, auf dieser Basis haben wir jetzt einen Antrag auf verkürzte Öffnungszeit (begehrt wurde 10.00 – 15.00 Uhr) des Wahllokals für den Volksentscheid gestellt. Eine Rückmeldung steht derzeit noch aus, wir sind gespannt. 

Wie der Presse ausschweifend zu entnehmen war, befasst sich der regionale Planungsverband gegenwärtig mit der Fortschreibung der Potenzialsuchräume für Windenergie. Als einer der Potenzialflächen steht nach wie vor das Gebiet Rieps mit Drittbetroffenheit Schlagsdorf und Thandorf. Dafür haben wir gemeinsam mit Rieps und Schlagsdorf eine Stellungnahme beim Planungsverband eingereicht, der nun den Bestand des Suchraumes überprüfen wird. Mit Ergebnissen ist frühestens 2016 zu rechnen, dann gehen die Vorhaben landesweit in die Öffentlichkeitsbeteiligung. 

Weiterhin befassten wir uns mit unserer Ortsgestaltungssatzung, die nach 10 Jahren, wie bereits im März ausgeführt, einer Überarbeitung und Aktualisierung bedurfte. Die (zumeist redaktionellen) Änderungen haben wir jetzt an das Amt Rehna gegeben, die jetzt das kommunale Genehmigungsverfahren vorantreiben. Wir gehen davon aus, auf der nächsten GV-Sitzung eine Beschlussvorlage darüber zur Abstimmung bringen zu können.  

Im neuen Glanz präsentiert sich der Fußweg an der Alte Dorfstraße, dafür sei Rainer Ginnuth, der die Abstimmungen zwischen Unternehmen und Amt koordinierte, sowie auch  die Steine besorgte, ein herzlicher Dank aller ausgesprochen. Sobald wieder ein Gehwegstück einer Reparatur bedarf, werden wir den mit den gleichen Steinen versehen, irgendwann ist der Weg durch das Dorf dann fertig.

Ebenso glanzvoll präsentiert sich am Laternenmast gegenüber von Angelika und Harald der Blumenkorb: Viel Lob aus dem Dorf und von Gästen habe ich dafür in den letzten Wochen gehört! Wäre es nicht schön, an jeder Laterne hinge so ein Arrangement?? Warum nicht eine Patenschaft der Laternengrundstücksbewohner für eine Laterne vor dem eigenen Haus? Vielleicht ist so etwas ja möglich…… Ein Dorf in Blütenpracht, zur Nachahmung empfohlen. Auskünfte zur Beschaffung gibt sicherlich gerne Angelika.

Sicherlich wäre das auch ein weiterer Erfolgsbaustein im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden – unser Dorf hat Zukunft“! Dieses Jahr geht es dabei wieder um Prämien und Preise, Thandorf ist mit guten Chancen dabei. Noch allerdings laufen die Vorbereitungen im Schleichgang, den wir sicher noch erhöhen müssen, sobald der Besuchstermin durch die Kommission bekannt gegeben wird. Eine Idee ist eine Kurzpräsentation mit einem Unterabschnitt „Die Menschen in Thandorf“, dafür wären viele Einwohner-Portraitfotos ein überzeugender Ansatz. Ob wir die zusammen bekommen? Wir werden in Kürze damit auf die Einwohner zukommen und bitten schon jetzt um Unterstützung dabei. 

Manch einer mag sich nun auch gefragt haben, ob wir einen Schritt zurück in eine andere Zeit machen, als er die Telefonzelle neben dem Gemeinschaftshaus sah. Nein, mitnichten, dieser Telefonraum wurde vom Dorfverein e.V. beschafft, um dort eine öffentliche Leihbibliothek einzurichten. Noch zieren weder Bücher noch ein altes Telefon die Zelle, dass aber wird sich in Bälde wohl ändern. Dank an den Dorfverein für diese Idee und natürlich hoffen wir auf umfassende Nutzung dieses neuen Angebotes! 

Bleiben noch zwei Veranstaltungen, die zusätzlich und schon traditionell das Dorfleben im letzten Quartal bereicherten:

Die beiden Abende an der Trafobar und der Kindertag. Beides sind inzwischen feste und beliebte Bestandteile des Dorflebens, auch hier gilt der Dank der Gemeinde dem Dorfverein e.V. und, bezogen auf den Kindertag, vor allem Anja Schaeper und ihren Helfer/innen beim Kindertag.  

Jetzt werfen zwei Sommerveranstaltungen ihren Schatten voraus: Allen voran das Teichfest am kommenden Wochenende und danach die Ausstellungsreihe Dörfer zeigen Kunst.

Das ist das 40. Teichfest, ein tolles Jubiläum, dem Henry und Andrea mit vielen zuarbeitenden Händen nach ungezählten Arbeitsstunden nun den letzten Schliff geben. Das wir dabei Auflagen erfüllen müssen, die aus dem durch Leichtsinnigkeit selbst verschuldeten Unfall beim letzten Fest hervorgingen, betrübt uns zwar, wird aber an der Grandiosität dieses 40. Festes nichts ändern. Aus der Ferne (ich bin aus beruflichen Gründen zu der Zeit in Stuttgart, worüber ich mich richtig ärgere…) werde ich die Festtage gedanklich begleiten und hier im Dorf sein. Ich bin sicher: Dieses Jubiläumsteichfest wird unvergessen bleiben!

Nun soll noch mal einer sagen, in diesem kleinen, wunderschönen Dorf passiere nichts! Die letzten vier Seiten sprechen eine andere Sprache – und es geht weiter mit den Einzelberichten aus den Resorts.

 

Aktuelles

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Am Montag, dem 9. März 2020 tritt die Gemeindevertretung zu ihrer Sitzung zusammen.

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Collage - Thandorfer Bauten