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Schwedenfahrt steht - dennoch viele Ungereimtheiten

Wenn auch die erste Fahrt einer Jugendgruppe fest terminiert ist, bestehen erhebliche Informationsdefizite

Wie im Januar angekündigt, werden im September die ersten Jugendlichen innerhalb der trilateralen Partnerschaft in den schwedischen Ort Svenljunga reisen. Eine Woche lang haben sie so die Möglichkeit, Land, Leute und auch über einen ersten Einblick Wirtschaft kennen zu lernen, eine für jede/n unzweifelhaft sehr wertvolle Erfahrung. Schade, dass Thandorfer Jugendliche dieses Mal (noch) nicht dabei sind, Ihnen galt in erster Linie unser Engagement.

Auf unsere und die Initiative von Yvonne Wulf (Königsfeld) kam es (wie berichtet) im Dezember zu einem sehr konkreten Arbeitstreffen in Rehna, das Ergebnis ist die nun stattfindende Jugendfahrt. Dennoch "hakt" es seit dem an so mancher Stelle. 

Koordinatoren unkoordiniert

Es begann damit, dass einer der Koordinatoren und Ansprechpartner krankheitsbedingt ausfiel, andere Mitstreiter der Schule Rehna, die sich bereit erklärt hatten und in der Übernahmepflicht gewesen wären, hüllen sich in vornehmes Schweigen. Keine Information, keine Veröffentlichung, keine Kommunikation: Ein Projekt ins Laufen bringen geht anders! Doch auch die Partnerstädte fallen eher durch Passivität auf. Weder Svenljunga, noch Tamsalu nutzen die Möglichkeiten für das Jugendprojekt zu werben und auch die innerhalb der trilateralen Partnerschaft auf deutscher Seite zuständige Stelle (Amt Rehna) zeigt in dieser Sache keinerlei "hörbare" Aktivitäten.

Schwedennetzwerk als "Kaderleiche"?

In Nyköping kam es zum Schwur aller beteiligten Kommunen und Ämter, dass das Schwedennetzwerk als Hauptratgeber und -ansprechpartner fungieren wolle. Die Präsidentschaft hat derzeit das Amt Klützer Winkel inne - und lässt seit dem jede, aber auch jede Reaktion vermissen. Alle Initiatoren von Einzelmaßnahmen (wie z.B. dem von hier initiierten Jugendaustausch) warten seit nunmehr sechs Monaten auf eine Übersicht der Ansprechpartner und auch eine Niederschrift der Vereinbarungen aus Nyköping, das Präsidialamt schweigt selbst auf mehrfache Nachfragen. Eine Präsidentschaftsschärpe als Insignum zu tragen, das reicht nicht aus, mag man da in Richtung Klütz rufen!

Thandorf handelt in Eigenregie

Diese Zustände sind unbefriedigend. Sie gehen vor allem zulasten des guten Vorhabens Jugendlichen eine zusätzliche Erfahrungswelt zu bieten, das ärgert. Als Konsequenz daraus werden wir in bilateralen Absprachen für unsere Jugendlichen Möglichkeiten schaffen, in diese Welt einzutauchen und werden dafür in Zukunft unsere Verbindungen in die entsprechenden Länder nutzen.

Es sei denn, dass es doch noch zu einem Erwachen der zuständigen Personen und Institutionen kommt; dann wären wir die letzten, die sich an einer verlässlichen Zusammenarbeit nicht aktiv beteiligen würden. 

 

 

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Bemerkungen :

  • user
    Willi Wildschwein 20. Jun. 2011 Beim 11:55
    War da nich noch was? vor ca. 300 Jahren, auf dem Feld bei Wakenstädt?
    Wenn die nich aufpassen, verpennt der Scchwedenverein glatt den Jahrestag, bei all der Rührigkeit...

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