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Einsatzübung November 2014

Am Samstag um 14:15 ging die Sirene in Thandorf: zusammen mit den Feuerwehren der Umgebung wurde der Einsatz am Neubau geübt.

Im Kellerbereich des Aufgangs 4 am Neubau rauchte es. Hier galt es, einen Kellerbrand zu bekämpfen.

Dazu sollte eine "lange Wegstrecke" vom Dorfteich bis zum Neubau quer durch Thandorf gelegt werden, um eine stabile Wasserversorgung sicherzustellen. Hydranten sind möglichst nur zur ersten Brandbekämpfung einzusetzen.

Abgesehen davon mussten im zweiten Stock zwei Verletzte gerettet werden.

Teilgenommen an dieser Übung haben die Wehren aus Thandorf, Utecht, Schlagsdorf, Schlagbrügge, Groß Molzahn, Dechow und Rieps mit insgesamt 47 Einsatzkräften.

Elf Minuten nach der Alarmierung traf die Thandorfer Wehr als erste vor Ort ein. Auftretende Probleme mit der Funktechnik (Kommunikation mit der Leitstelle war nicht herzustellen) verhinderten ein schnelleres Eintreffen.

Die Wasserentnahme vom Hydranten bis zum Verteiler war in kürzester Zeit hergestellt. Die lange Wegstrecke vom Dorfteich bis zum Neubau wurde in einer akzeptablen Zeit aufgebaut.

Die Verantwortung für die lange Wegstrecke lag bei den Wehren aus Thandorf, Utecht und Rieps.

Aufgrund des allseits bekannten Personalmangels wurde der Thandorfer Teil der Gruppe für die lange Wegstrecke eingeteilt. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch kein Rettungsversuch für die zwei verletzten Personen gestartet werden, da nur ein Atemschutzgeräteträger vor Ort war. Einsätze unter Atemschutz dürfen nur truppweise durchgeführt werden. Dazu sind zwei Trupps mit jeweils mindestens zwei Kameraden notwendig: ein Trupp zum Eingreifen und einer als Reserve. Da in Thandorf nur zwei Fahrer an der Übung teilnahmen, von denen der eine zu diesem Zeitpunkt die Tragkraftspritze bedienen musste, war Kamerad Timke mit Auslegen der B-Leitung aus dem Schlauchtransportanhänger betraut. Er durfte als einziger noch verfügbarer Fahrer dieses Fahrzeug bewegen. Die anderen beiden Fahrer haben nicht an der Übung teilgenommen. 

Während dessen zog sich die Rettung der beiden verletzten Personen im 2. Stock des Neubaus immer länger hinaus. Dies war der Situation geschuldet, da viele Entscheidungen in kürzester Zeit anlagen und gefällt werden mussten. Um solche Situationen in den Griff zu bekommen, werden Übungen wie diese durchgeführt. Lieber macht man soche Fehler bei einer Übung, als beim Einsatz.

Nach rund zwei Stunden wurde die Übung für beendet erklärt.

Der besondere Dank der Wehr gilt den beiden Damen, welche die verletzten Personen glaubwürdig dargestellt haben, sowie den Kameraden, die an der Einsatzübung teilgenommen haben.

 

 

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